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Software

Medienarchiv Managementsoftware.

Finden Sie in Tausenden Stunden Bild- und Tonmaterial „genau diese Szene“ oder „genau diesen Satz“ in Sekunden statt in Minuten.

Kurz erklärt

Was ist eine Medienarchiv-Managementsoftware?

Eine webbasierte Software, in der Video-, Audio-, Foto- und digitale Dokumentenbestände einer Institution zentral gespeichert, nach Inhalt durchsucht und im jeweils benötigten Format ausgegeben werden können. Sie ist nicht an Dateinamen und Ordner gebunden: Gesichtserkennung, Sprache-zu-Text-Umwandlung und erweiterte Suche machen den Inhalt selbst abfragbar.

Problem

Wo beginnen die Probleme in Medienarchiven?

01

Alles im Ordner, nichts mit Schlagwort

Dateien, die sich über die Jahre auf verschiedene Laufwerke verteilt haben, findet mangels Namenskonvention nur, wer sich noch an sie erinnert.

02

„Bei welcher Veranstaltung war diese Person?“

Eine Person in Fotos und Videos zu finden, bedeutet, alles von Hand durchzusehen. Die Gesichtserkennung listet die Bilder auf, in denen dieselbe Person erscheint.

03

„Wer hat diesen Satz in welcher Sitzung gesagt?“

Werden Gespräche in Text umgewandelt, werden Audio und Video zu einer Quelle, die sich nach Wörtern durchsuchen lässt.

04

Format- und Plattform-Inkompatibilität

Rundfunk, Web und Social Media verlangen unterschiedliche Formate. Die Konvertierung erfolgt in der Software; die Datei muss nicht in ein anderes Programm übertragen werden.

05

Kurzer Ausschnitt aus langem Video

Statt die gesamte Aufnahme anzusehen, werden wichtige Momente markiert und der benötigte Abschnitt geschnitten.

Inhaltsbasierte Suche

Nicht der Dateiname, sondern der Inhalt

In das Suchfeld wird ein Personenname, ein Wort, ein Datum oder eine Szenenbeschreibung eingegeben; das System listet die passenden Foto-, Video- und Tonaufnahmen auf. Bei großen Archiven liegt der eigentliche Gewinn in diesem Schritt.

  • Automatische Gesichtserkennung: Fotos und Videos, in denen die gesuchte Person zu sehen ist
  • Sprache-zu-Text-Umwandlung: wortbasierte Suche in Audio und Video
  • KI-gestützte erweiterte Suche und Filterung
  • Eingrenzung nach Datum, Person, Wort und Szene
Metallene Filmdosen in Regalen

Arbeitsplatz

Aufbereitung für die Nutzung

Gefundene Inhalte werden meist nicht unverändert verwendet. Ein Videoabschnitt wird geschnitten, wichtige Momente werden markiert, die Datei wird in das für die Zielplattform passende Format umgewandelt.

  • Videoschnitt: den benötigten Abschnitt herauslösen
  • Videomarkierung: wichtige Momente später schnell wieder ansteuern
  • Automatische Formatkonvertierung
  • Gemeinsamer Arbeitsbereich für Unternehmenskommunikation, Presse- und Sendeteams
Filmrolle für das Medienarchiv

Standort, Berechtigungen und Anpassung

Nach Ihren Anforderungen

Inhalte lassen sich mit ihrem Aufnahmeort verknüpfen und auch über die Karte finden. Dynamische Berechtigungen legen fest, wer welche Sammlung sehen darf.

  • Standortinformationen und Kartenunterstützung
  • Dynamische Berechtigungen
  • Benutzeroberfläche und Technologie an die Institution angepasst
  • Oberflächen für Computer, Smartphone und Tablet
Zwei Personen betrachten Dokumente auf einem Tablet

Infrastruktur

Technische Infrastruktur und Integration

Webbasierter Zugriff ohne Installation

Benutzer arbeiten im Browser; eine Client-Installation ist nicht erforderlich.

.NET Core

Läuft auf einer aktuellen, skalierbaren Infrastruktur; bei großen Archiven erweiterbar.

LDAP und Active Directory

Sichere Anmeldung mit dem Institutionskonto; Berechtigungen werden zentral verwaltet.

Webservice-Unterstützung

Öffnet die Tür zum Datenaustausch mit anderer Software wie Sendeautomatisierung oder Nachrichtensystem.

Einführung

Wie wird ein Medienarchiv vorbereitet und eingerichtet?

01

Bestandsaufnahme der Quellen

Erfasst wird: welcher Inhalt, auf welchem Laufwerk, in welchem Format, in etwa welcher Menge.

02

Digitalisierung physischer Medien

Liegen physische Aufzeichnungen wie Film, Kassette oder Dia vor, werden sie zuerst digitalisiert.

03

Sammlungs- und Berechtigungsstruktur

Sammlungen, Benutzerrollen und Zugriffsgrenzen werden festgelegt.

04

Übernahme und Anreicherung

Die Dateien werden ins System übernommen; Gesichtserkennung und Textumwandlung werden ausgeführt.

05

Schulung und Livegang

Die Teams werden im Ablauf aus Suche, Schnitt und Export geschult.

Einsatzbereiche

Welche Institutionen nutzen sie?

Fernsehen und Radio

Zugriff auf das Sendearchiv nach Programm und Datum in Sekunden.

Behörden und Kommunen

Pressekonferenzen, Veranstaltungen und Imagefilme werden als institutionelles Gedächtnis bewahrt.

Universitäten

Vorlesungsaufzeichnungen, Konferenzen und Veranstaltungsaufnahmen werden in einer zentralen Struktur verwaltet.

Unternehmenskommunikation

Interviews, Werbefilme und Fotoarchiv werden an einer Stelle gebündelt.

Vor der Einführung zu bedenken

Checkliste zur Vorbereitung

Ein Medienarchiv erfordert vor der Software eine Vorbereitung in Daten und Recht. Die folgenden Punkte beschleunigen den Angebotsprozess.

  • Wie groß ist das Archiv ungefähr (Stunden, Anzahl, Terabyte), und in welchen Formaten liegen die Dateien vor?
  • Gibt es physische Aufzeichnungen (Film, Kassette, Dia), die zuerst gescannt werden müssen?
  • Falls Gesichtserkennung eingesetzt wird: Ist die Rechtsgrundlage nach dem Datenschutzrecht geklärt? Gesichtsdaten sind biometrische, also besonders schützenswerte personenbezogene Daten; legen Sie den Nutzungsumfang gemeinsam mit der Rechtsabteilung Ihrer Institution fest.
  • Sind Urheber- und Nutzungsrechte an den Aufnahmen (Einwilligung der Personen, Senderechte) geklärt?
  • In welchen Sprachen wird die Sprache-zu-Text-Umwandlung benötigt? Die Aufnahmequalität beeinflusst das Ergebnis unmittelbar.
  • Mit welchen anderen Systemen (Sendeautomatisierung, Nachrichtensystem) soll die Software Daten austauschen?
Digitalarchiv: Scannen und Indexieren
Aufgeschlagenes Buch auf einem berührungslosen Scanner

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen.

Welche Inhalte verwaltet die Medienarchiv-Managementsoftware?

Video, Audio, Fotos und digitale Dokumente. Gängige Formate werden unterstützt und bei Bedarf automatisch ineinander konvertiert.

Wie funktioniert die Gesichtserkennung, und gibt es datenschutzrechtliche Bedenken (KVKK)?

Das System findet automatisch Fotos und Videos, in denen eine Person zu sehen ist. Da Gesichtsdaten als besondere Kategorie personenbezogener Daten gelten, müssen Rechtsgrundlage und Umfang der Nutzung gemeinsam mit der Rechtsabteilung Ihrer Institution festgelegt werden.

Wozu dient die Sprache-zu-Text-Umwandlung?

Gesprochenes in Audio- und Videoaufnahmen wird in Text umgewandelt und lässt sich nach Wörtern durchsuchen. Die Frage „In welcher Aufnahme haben wir diese Formulierung verwendet?“ wird in Sekunden statt in Minuten beantwortet. Die Genauigkeit hängt von der Aufnahmequalität ab.

Sind auch alte Filme und Kassetten abgedeckt?

Die Software verwaltet digitale Dateien. Physische Aufzeichnungen wie Film, Kassette und Dia müssen zuerst digitalisiert werden; dafür können Sie unsere Digitalarchiv-Dienstleistung nutzen.

Lässt sich die Software an die vorhandene Identitätsstruktur anbinden?

Ja. LDAP- und Active-Directory-Integration sind vorhanden; die Berechtigungen sind dynamisch.

Wird sie bei großen Archiven langsam?

Die Software ist für große Archive ausgelegt und läuft auf .NET Core. Die genaue Kapazitätsplanung erfolgt vor der Installation, sobald Volumen und Benutzerzahl bekannt sind.

Unsere Softwareprodukte

Unsere weiteren Softwareprodukte.

Nächster Schritt

Fordern Sie Demo und Angebot an.

Schildern Sie uns den Bedarf Ihrer Institution und Ihre bestehende Infrastruktur; wir klären Produkt, Installation, Schulung und Support in einem Angebot.

  1. 01

    Formular ausfüllen

    Institution, Benutzerzahl und Ihr Bedarf.

  2. 02

    Demo-Vorführung

    Sehen Sie sich das Produkt anhand Ihres eigenen Szenarios an.

  3. 03

    Angebot und Plan

    Umfang, Dauer und Support erhalten Sie schriftlich.

Kostenloses Vorgespräch

Lassen Sie uns Ihr Archiv gemeinsam bewerten.